Amphibienschutz im Landkreis Konstanz

Krötenzaun bei Moos (Bild BUND Vordere Höri)

Der Schutz von Unken, Molchen, Salamandern und Fröschen ist ein traditionelles Anliegen der BUND-Gruppen. Viele Ortsverbände retten Frösche vor dem Verkehrstod, kümmern sich um ihre Teiche und Tümpel oder um die Lebensräume der anderen Amphibien. Die BUND-Aktivitäten dazu sind vielfältig: Denn moderner Amphibienschutz beschränkt sich nicht auf das Krötensammeln an Straßen. Unsere Fachleute kümmern sich um Erhalt und Verbesserung der Lebensräume dieser Tiere.

So betreuten zum Beispiel die BUND-Gruppe Radolfzell die Wanderung der Amphibien über die viel befahrene B 34. Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer trugen die Tiere über die Straße. Es waren mindestens 14 Helfer ganzjährig im Einsatz. Die Zahl der geretteten Tiere beläuft sich seit 1993 auf über 250 000. Seit 2016 sind auf der vielbefahrenen Straße nach 19 Jahren endlich feste Krötentunnels erstellt worden.

Die BUND-Gruppe Vordere Höri betreut zwei Bereiche mit intensiver Amphibien-Wanderung:

  • die Kreisstraße zwischen Weiler und Gaienhofen mit Hilfe eines Krötenzauns
  • die Gemeindestraße nach Horn durch abendliche Sperrung der Straße

Zumindest für die einen Teil der zur Segete wandernden Tiere ist jetz ein ERsat-Laichgewässer vorgesehen.

Weitere Bund-Ortsverbände, die im Amphibienschutz aktiv sind:



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